Ingrid.A..Schmidt
 
 
 
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  Eine Mutter bekommen haben
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Über mich
                                                                                   

Vor einigen Jahren wurde in als Tochter meines Vaters und meiner Mutter
im städtischen Krankenhaus zu Eindhoven mit dem Bleistift in der Hand geboren. Ich lernte früh, mich nützlich zu machen, übte mich in 2Sprachen-sprechen, laufen und springen, später kamen noch Fertigkeiten wie Schuhezubinden, Theaterspielen und das Führen drittklassiger Verbrennungsmaschinen hinzu.

Nach einer eindrücklichen Karriere als Kind und 15 Ortswechseln entwickelte ich etliche interessante Komplexe, die seitdem eine ausgesprochen fruchtbare Quelle meines Schaffens bilden. In meinem 6. Lebensjahr entschlossen sich meine Eltern endlich, mich zur Schule zu schicken. Dort konnte ich mich, gefördert durch die anregende Zusammensetzung des Lehrkörpers, ausgiebig in den Disziplinen Modellzeichnen, Karikatur und Buchradierung üben. Die Schulleitung war, nach eingehender Prüfung meiner Reife sehr erleichtert, als ich mich der Darstellung erbaulicher Körper, sprich der Architektur zuwandte.

An der Kunsthochschule setzte ich meine Zeichenstudien am Modell fort. Leider wichen die Wahrnehmungen meiner Professoren erheblich von den meinigen ab, sodaß ich mich bald wieder von ihnen trennen mußte.

Geprägt durch diese hochinteressanten Vorübungen kam ich nach einigen Umwegen zur kritischen Grafik und zur Illustration. Bereits mit 16 betete ich jeden Tag innig auf meinem Bettvorleger, ich möge doch eine begnadete Karikaturistin werden, da es so wenig weibliche in Deutschland gibt, aber offenbar war der Herr dort oben etwas schwerhörig, sodaß er mich mit der Gabe zum Grotesken gesegnet hat. Meine Arbeiten sind geprägt durch meine intensive Auseinandersetzung mit Free-Jazz, den ich während des Zeichnens oft gehört habe.

Die Entdeckung von Jean Dubuffet in einer großen Retro-Ausstellung in Prag eröffnete Tore, seine unakademische Freiheit und Lust am „Unrichtigen“, ebenso des Art Brut. Meine Zeichnungen sind „unfrisiert“, nicht abgeschlossen im Sinne einer „Ästhetik des Schönen“. Artikulierte Linien und Spritzer vom Kratzen der Feder sind sichtbar, Kleckse werden manchmal spontan thematisch integriert. Ohne Vorzeichnung landen die Figuren dort, wo sie landen. Ich inszeniere sie nicht, sie fließen einfach aus der Feder.




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